Trinkgefäße

 
Lieblingstasse

Neben dem klassischen Henkelbecher (300 ml oder 600 ml), schlicht oder bemalt, finden Sie bei mir eine Vielzahl unterschiedlicher Trinkgefäße für verschiedene Anlässe und Inhalte:

Unsere Lieblingstasse (ca. 350 ml) ist bunt gestreift. Wir trinken daraus Tee, Kakao oder mit Hilfe des passenden Tassenfilters frisch gebrühten Kaffee.

Meine Teetasse (ca. 200 ml) ist flacher und bauchiger als die Kaffeetasse, in der auch der Cappuccino besonders gut schmeckt.
Immer wieder beliebt sind meine großen Café au lait-Tassen (ca. 350 ml) als Einzelstücke, auch am Arbeitsplatz im Büro.
Ein guter Espresso (ca. 100 ml) ist die Krönung eines gepflegten Essens in anregender Gesellschaft… Mein Sohn liebt diese kleinen Tässchen und holt sie auch an „normalen“ Tagen gerne mal aus dem Schrank.
Zu allen Tassen biete ich natürlich auch die passenden Unterteller.

Wenn es um deutliche Spuren handwerklicher Fertigung geht, stehen meine japanischen Teeschalen (ca. 350 ml) an erster Stelle.
Als deutsche Töpfermeisterin mit dem Anspruch handwerklicher Perfektion, ist es jedes Mal eine Herausforderung, den Prozess der Formgebung dort zu beenden, wo er einerseits abgeschlossen ist, andererseits aber noch so deutlich sichtbar, dass eine ganz besondere Lebendigkeit im Ausdruck bei voller Funktionsfähigkeit erhalten bleibt. Das erfordert höchste Konzentration. Wenn die Handgriffe nicht ganz genau, sicher und schnell ausgeführt werden, wandert das Teil in den Abfalleimer und wird mit einem neuen Tonklumpen von vorn begonnen.
Meine Signatur ist nicht wie sonst auf dem Gefäßboden versteckt, sondern ein eigenes Gestaltungselement.
Gebrannt wird so oft im offenen Feuer mit Salz, bis auch hier deutliche Spuren zu sehen sind.
Wir Deutschen müssen oft erst lernen, diese Lebendigkeit als besonders wertvoll zu erkennen, während die Japaner traditionell damit aufwachsen und auch unterscheiden können, ob es sich um Gefäße handelt, die aus Mangel an Können unregelmäßig sind oder die Ausstrahlung vollendeten Handwerks besitzen.

Für Kakao gibt’s den Mazagran, der typische Kakaobecher der Franzosen. Im Berry, der weitläufigen Landschaft Zentralfrankreichs mit ihren verstreut liegenden Höfen, wo ich mehrere Jahre als Töpfer gearbeitet habe, trinkt man daraus auch den Kaffee nach dem Mittagessen.

Ebenfalls aus Frankreich stammt die Kaffeeschüssel (Bol) (ca. 500 ml). Wie meine Nachbarn habe ich in Frankreich morgens unser Baguette in den Kaffee getunkt. Hier im Stevertal benutze ich sie häufiger als Müsli-, Suppen-, Salat- oder Knabberschale. Inzwischen gibt es sie nicht nur in vielen Glasur- und Farbvarianten, sondern auch in einer kleineren Größe (ca. 250 ml).

Sehr beliebt sind meine Weinkelche (ca. 150 ml), die in einem Stück gedreht werden – eine besondere Herausforderung, der ich mich immer wieder gerne stelle.

Highlight im Winter ist das Glühweinset mit 3-Liter-Flasche, Stövchen, Teelichthalter für ein großes Teelicht und 6 Bechern. Es verbreitet nicht nur Gemütlichkeit, sondern sorgt auch für Entspannung beim Gastgeber, weil sich hier gerne und einfach jeder selbst bedient. Es wurde für Glühwein entwickelt, ist aber ebenso geeignet für Tee- oder Saftpunsch. Und mein Bruder füllt immer seinen Wein, den er in kleinen Fässchen kauft, in die Flasche um.

Bierkrüge (ca. 500 ml) sind bei mir in der Regel Einzelstücke in Form und Dekor.
Der besondere Gag: Es gibt sie auch mit Pfiff. Der kleine Vogel oben auf dem Henkel pfeift wirklich, wenn Sie hineinblasen. Dass jedoch auf den Pfiff hin ein neues Bier serviert wird, dafür übernehme ich keine Garantie.

Bei uns täglich im Gebrauch sind die einfachen Trinkbecher (ca. 200 ml) für Milch, Saft, Wasser oder auch mal einen schnellen Kaffee. Hier hat jeder seinen Lieblingsbecher, mit blauem Vogel, rotem Dekor oder besonders lebendiger Salzglasur.

Ich glasiere alle Stücke nach Wunsch, machen Sie sich auf den Seiten über Farben und Formen ein Bild von meinem Spektrum.