Pflanztöpfe

 
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Lehrlinge beginnen meistens mit dem Drehen von Blumentöpfen, denn durch das Loch ist die Bodendicke leicht sichtbar. Nachdem das erste Erfolgserlebnis ein Pflanztopf war, hat sich meine besondere Liebe zu diesen Töpfen gehalten.

Heute sind die ganz großen Pflanztöpfe, die in zwei bis drei Teilen gedreht und dann zusammengefügt werden, die besondere Herausforderung. Noch bestimmt dabei der Ofen die maximale Größe. Später wird es die nachlassende Kraft sein…
Auch die großen Pflanztöpfe sind wie alle anderen Stücke aus meiner Töpferei garantiert frostfest, und zwar nicht nur ein paar Jahre, sondern lebenslang. Im Gegensatz zu Terrakotta, der typischen Keramik des warmen Südens, ist meine Steinzeugkeramik nicht porös. Der Scherben ist dichtgebrannt, so dass kein Wasser eindringen kann, das bei Frost den Scherben sprengt. Nicht ohne Grund ist in unseren Breiten also die dichtgebrannte Steinzeugkeramik heimisch.

Immer wieder beliebt sind meine Wandtöpfe, mit denen vor allem auf Terrasse und Balkon ein Garten im Kleinformat gestaltet werden kann.

Wenn auch die große Mode der Erdbeer- und Kräutertöpfe vorbei ist, fertige ich sie immer noch gerne. Nicht jeder hat sie nur wegen der Mode geliebt.
Die einzelnen Taschen sind separat gedreht und später angesetzt, so dass sie groß genug sind, um auch Blumen hineinzupflanzen. Schön sehen diese Töpfe auch mit Steingewächsen aus.

Noch nicht so lange gibt es bei mir die schmalen hohen Pflanzgefäße, die in eine Halterung gesetzt werden, die wiederum im Boden steckt – wahlweise aus Edelstahl oder aus urig-rostendem Eisen. In ihnen überragt eine besondere Pflanze die Bodendecker im Beet, bringt einen Farbtupfer auf den Rasen oder begleitet Ihren Lieblingsplatz auf der Bank.

Natürlich gibt’s für alle Pflanztöpfe auch die passenden Unterteller.